25.10.2012

Freundeskreis unterstützt Ausstellung "Salutem et Felicitatem!"

Am Sonntag, dem 28. Oktober 2012, um 15 Uhr, wird die gemeinsame Ausstellung der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und des Archivs der Gründungsstadt der Akademie, Schweinfurt, „Salutem et Felicitatem!“ eröffnet. Bis zum 21. Dezember 2012 zeigt sie im Hauptgebäude der Leopoldina auf dem Jägerberg in Halle (Saale) eine Vielzahl von Originaldokumenten und einzigartigen Quellen zur 360-jährigen Geschichte der Leopoldina.

Gezeigt werden insgesamt 44 Dokumente und authentische Quellen, wie die von Kaiser Leopold I. gewährten Privilegien von 1687 und 1688, ein Exemplar der ersten wissenschaftlichen Zeitschrift der Welt sowie Autographen und Publikationen bedeutender Mitglieder aus den Anfangsjahren der Leopoldina. Auch Urkunden der Leopoldina-Mitglieder aus dem 17. Jahrhundert werden gezeigt, die damals mit der Grußformel „Salutem et Felicitatem!“ (Heil und Glück!) begrüßt wurden und auf die der Ausstellungstitel Bezug nimmt.

Unterstützt wird die Ausstellung vom Freundeskreis der Leopoldina durch die Finanzierung eines Katalogs mit 118 Abbildungen. Im Rahmen der Vernissage findet zudem die erste Verleihung des Johann-Lorenz-Bausch-Förderpreises des Freundeskreises statt. Der Preis wird von nun an jährlich an herausragende Nachwuchswissenschaftler verliehen, die sich in ihren Arbeiten mit dem Bereich der Akademiegeschichte eingehend beschäftigen. Der erste Preisträger ist 2012 Dr. des. Fabian Krämer (München), der in seiner Dissertation neue Erkenntnisse über die Gründung und Herausgabepraxis der erstmals 1670 erschienenen wissenschaftlichen Zeitschrift der Leopoldina „Miscellanea Curiosa Medico-Physica Academiae Naturae Curiosorum“ geliefert hat.

Der Katalog zur Ausstellung sowie eine Edition aller kaiserlichen Urkunden von 1677 bis 1742 sind über den Buchhandel zu beziehen: ISBN: 978-3-8047-3115-8, 24,95 Euro.

Der Leiter des Leopoldina-Archivs Danny Weber mit Horst Dietz und Kloevekorn-Norgall (von links nach rechts). Foto: Markus Scholz