01.08.2018

Bausch-Stipendiat 2018: Mattia Mantovani

Es ist mit 5.000 € dotiert und nach dem Akademie-Gründer Johann Lorenz Bausch benannt.
Das Stipendium richtet sich an Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler, die im Bereich der Wissenschaftsgeschichte, im engeren wie im weiteren Sinne, tätig sind. In diesem Jahr ist der Preisträger Mattia Mantovani. Sein Projekt trägt den Namen „Finalism and mechanicism in early modern medicine and science:
The case of the Academia Naturæ Curiosorum“.
In diesem Projekt geht es um ein klassisches Thema der frühneuzeitlichen Medizin- und Wissenschaftsgeschichte. Durch die Interpretation von Fallstudien wird Herr Mantovani untersuchen, mit welchen Themen sich die Ärzte und Naturforscher in der Frühen Neuzeit in dem ersten wissenschaftlichen Journal der westlichen Welt (der Leopoldina) beschäftigt haben. Dabei will er vor allem aufzeigen, in welcher Weise bestimmte philosophische Theorien in einem konkreten wissenschaftlichen Kontext entstanden sind.
Mattia Mantovani hat in Pisa Philosophie (d.h. hier: Ideengeschichte) studiert und 2018 an der Humboldt-Universität zu Berlin seine Promotionsarbeit mit dem Titel “The Eye and the Ideas: Descartes on the Nature of Bodies” über Descartes und dessen Wahrnehmungstheorie eingereicht.
Im Rahmen der Mitgliederversammlung des Leopoldina Akademie Freundeskreis e.V. Ende Oktober wird die feierliche Übergabe des Bausch-Stipendiums stattfinden.