Bausch-Stipendiat 2018: Mattia Mantovani

"Finalism and mechanicism in early modern medicine and science. The case of the Academia Naturæ Curiosorum"

 

In diesem Projekt geht es um ein klassisches Thema der frühneuzeitlichen Medizin- und Wissenschaftsgeschichte. Durch die Interpretation von Fallstudien wird er untersuchen, auf welche Weise in dem ersten wissenschaftlichen Journal der westlichen Welt überhaupt mechanistische und finalistische Deutungen oder Lösungsansätze der Ärzte und Naturforscher in der Frühzeit der Leopoldina diskutiert wurden. Dabei will er vor allem aufzeigen, in welcher Weise bestimmte philosophische Theorien in einem konkreten wissenschaftlichen Kontext entstanden sind.

Mattia Mantovani hat in Pisa Philosophie (d.h. hier: Ideengeschichte) studiert und 2018 an der Humboldt-Universität zu Berlin mit einer wissenschaftshistorischen Arbeit mit dem Titel “The Eye and the Ideas: Descartes on the Nature of Bodies” über Descartes und dessen Wahrnehmungstheorie promoviert und in diesem Umkreis auch Vorträge gehalten.