Fertigstellung der künstlerisch gestalteten Glasfenster

Die Nationale Akademie der Wissenschaften hat für das Haupttreppenhaus im Gebäude auf dem Jägerberg in Halle (Saale) zwei neue, künstlerisch gestaltete Glasfenster erhalten. Der Leopoldina Akademie Freundeskreis e. V. hat die Fenster gestiftet. Der Entwurf stammt von der halleschen Künstlerin Christine Triebsch, die an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle studiert hat und dort nun als Professorin für Malerei/Glas arbeitet.

Auch die MZ berichtet über die Gestaltung der Glasfenster. Hier gelangen Sie zu dem Artikel, der am 10.10.2019 in der Mitteldeutschen Zeitung erschienen ist.

Leopoldina trauert um ihren Altpräsidenten Benno Parthier

Die Leopoldina trauert um Benno Parthier (1932-2019), ihren XXIV. Präsidenten. Prof. Dr. rer. nat. Dr. h. c. Benno Parthier hat sich um die Leopoldina unschätzbare Verdienste erworben. Unmittelbar nach der Wiedervereinigung ‒ in einer Zeit, die durch große Unsicherheit und einschneidende Veränderungen gekennzeichnet war ‒ ist es ihm gelungen, die Entwicklungspotenziale der von der Teilung Deutschlands geprägten Akademie in einer freien und demokratischen Gesellschaft zu entfalten. Benno Parthier en­ga­gie­rte sich von Anfang an für den Leopoldina Akademie Freundeskreis.

Leopoldina trauert um ihren Altpräsidenten Benno Parthier.

Preis für junge Wissenschaftler 2019

Seit 2009 vergibt die Leopoldina aus Mitteln der Karl-Lohmann-Schenkung einen mit ursprünglich 2.000 Euro dotierten Leopoldina-Preis für junge Wissenschaftlerinnen oder Wissenschaftler, die das 30. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und sich durch eine bemerkenswerte Leistung auf einem in der Leopoldina vertretenen Gebiet ausgewiesen haben. Durch die Unterstützung des Leopoldina Akademie Freundeskreises e.V. ist der Preis seit 2015 mit jeweils 5.000 Euro dotiert und kann an zwei Wissenschaftlerinnen oder Wissenschaftler verliehen werden. Auch in diesem Jahr wird der Preis erneut vergeben.

Wandbild im historischen Ritualraum ergänzt

Seit Oktober 2018 ist der historische Freimaurersaal des ehemaligen Logenhauses „Zu den drei Degen“ bei Führungen durch das Leopoldina-Hauptgebäude in Halle zu besichtigen. Die Malereien waren in einem aufwändigen Verfahren freigelegt worden (Newsletter 6/2018). Die Altarnische des Raums war ursprünglich mit Gobelin bespannt und enthielt Leuchtinstallationen, die später entfernt worden waren. In Abstimmung mit dem Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt wurden nun in die „Aussparungen“ der Nische Leuchtmittel eingefügt. Auf eine davor gehängte Glasscheibe brachte Glasmalerei Peter GmbH in einem aufwändigen Verfahren filigrane Muster und Blattgoldapplikationen auf. Diese sind, historischen Befunden folgend, dem ursprünglichen Gobelin und den Schriftzügen nachempfunden. Für die Verwirklichung dieser beeindruckenden Ergänzung des Raums, ein Rückzugsraum des Präsidiums, geht der Dank an den Leopoldina Akademie Freundeskreis e. V.